Frühjahrssymposium SelbstWirksamkeit – Therapie, Resilienz und ein gelungenes Leben mit MS
Beim Frühjahrssymposium 2026 widmen wir uns der Frage, wie Menschen mit Multipler Sklerose neben einer wirksamen verlaufsmodifizierenden Therapie gezielt Einfluss auf ihre Lebensqualität nehmen können. Denn eine ganzheitlich gedachte MS-Behandlung endet nicht bei der Schubfreiheit, sondern muss einen gelingenden Alltag zum Ziel haben. In diesem Kontext stellen wir die Frage nach dem Beitrag kreativer und körperorientierter Zugänge im Rahmen des Symptommanagements und der Krankheitsbewältigung.
Aus neurologischer Perspektive wird eingeordnet, welche Ziele moderne MS-Therapien verfolgen, wo ihre Grenzen liegen und warum ein stabiler Erkrankungsverlauf nicht automatisch mit hoher Lebensqualität einhergeht. Ergänzend werden evidenzbasierte Ansätze des Symptommanagements vorgestellt, die auf Emotionsregulation, Stressreduktion, Resilienz und Selbstwirksamkeit abzielen. Erlebnisorientierte Beiträge aus der Musiktherapie und der Physiotherapie zeigen, wie strukturierte, nicht-medikamentöse Interventionen zur Stabilisierung von Stimmung, Energie, Körperwahrnehmung und funktioneller Alltagskompetenz beitragen können. Ziel des Symposiums ist es, therapeutische Möglichkeiten realistisch einzuordnen und Wege aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben mit MS durch ein Zusammenspiel aus medizinischer Behandlung und unterstützenden Strategien gelingen kann.
Vortragende: Dr.in Alice Reining-Festa, Dr. Barbara Seebacher, Ulrike Ziering, MSc
Personenzahl: max. 300
Information und Anmeldung: anmeldung@msges.at oder 0800/311 340
Kursbeitrag
- kostenlos für Mitglieder, € 20,00 für Nichtmitglieder